
Hundehalsbänder dienen meist dem Lenken oder zur Bewegungseinschränkung eines ausreissfreudigen Hundes.
Dazu bieten sie eine oder mehrere Ösen, gleich einem Uhrenarmband, an denen man eine Leine oder ein
Führungsgestänge (vor allem für Blindenhunde) befestigen kann. Dadurch, dass der Druck der Leine
auf die Kehle des Hundes übertragen werden kann ist dieser in der Lage gut zu kontrollieren bzw. zu steuern.
Darüber hinaus wird ein Halsband von Hunden üblicherweise als weit weniger störend empfunden als ein
Geschirr das die Beine und ganzen Oberkörper des Tieres umschliesst.
Hundehalsbänder sind auch in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Teilweise gibt es welche mit
Stacheln und diese wiederum in der Ausführung von beschränkten und unbeschränkten "Würgern".
Gegen diese Würgehalsbänder und Stachelhalsbänder sind im Moment erhebliche Bedenken
bei Tierschutzvereinen aufzutreffen.
Hundehalsbänder sind oft mit Adressenanhängern sowie Hundemarken versehen um den steuerrechtlichen
Verpflichtungen der Eigentümer nachzukommen und für den Fall, dass der Hund entläuft, eine klar
Erkennung dieses Tieres und dessen Besitzer zu erleichtern.
Neben traditionellen Hundehalsbändern aus Leder oder Stoff existieren auch funkgesteuerte Halsbänder
mit einem Sender/ einer Fernsteuerung die es dem Besitzer des Hundes erlauben einen elektrischen Schlag oder einen
Signalton abzugeben. Sie sind dazu mit einem Funkempfänger, einer Stromversorgung und mehreren Elektroden
ausgestattet. Die Elektroden weisen meistens die Form mehrerer am Halsband nach innen gerichteter, abgerundeter
Metallstäbchen auf. Diese durchdringen das Fell des Tieres und stellen einen Kontakt zu seiner Haut her.
Es gibt verschiedene sonstige Arten von Hundehalsbändern ausser den Leder und Stoff Halsbändern oder
den Würgern. Es gibt auch die Kettenhalsbänder aus Metall sowie Plastik und Kunstoffhalsbänder.
Die metalligen Halsbänder sind stabiler und werden nicht so schnell zerrissen (z.B. an Bäumen oder durch
gewaltiges Ziehen).
